Gemeinsam erreicht man mehr.

Regionale Kooperation im Kulturleben bietet neue Chancen und Möglichkeiten. Wir wollen sie nutzen.

Das Projekt

Die beiden Kreise Minden-Lübbecke und Herford wollen gemeinsam mit ihren Städten und Gemeinden einen in Deutschland neuen und ungewöhnlichen Weg der regionalen Kulturentwicklung beschreiten.

 

Mit Unterstützung der Landesregierung und in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro OWL wollen sie gemeinsam einen Kulturentwicklungsplan für die beiden Kreise erarbeiten.

 

Ziel des Planungsprozesses ist es eine gemeinsame Zukunftsvorstellung für die Entwicklung des Kulturlebens in der Region zu erarbeiten, zu klären, wo ihre Stärken und Schwächen sind, und welche positiven Entwicklungen möglich sein können.

 

Das wollen wir klären:

  • Was können wir gemeinsam angehen, was einzeln nicht möglich ist?
  • Wo können wir gemeinsam die Lebensqualität und die Attraktivität in unserer Region durch eine Weiterentwicklung des Kulturlebens stärken?
  • Welche Stärken können wir ausbauen, welche Defizite überwinden?
  • Wie können Kräfte gebündelt und effizient(er) eingesetzt werden?

Einen besonderen Schwerpunkt im Planungsprozess bildet die Digitalisierung in der Kulturarbeit. Bereits im Planungsverfahren soll eine Onlinebefragung durchgeführt und eine digitale Kulturkarte der Region entwickelt werden. In Webinaren werden gemeinsam Themen vertieft werden, die für Teilnehmenden der Onlinebefragung wichtig sind. Ein Digitalisierungskompass Kultur wird helfen, die Veränderungen, die sich durch neue Kommunikationstechniken- und  - gewohnheiten  ergeben, zu bewältigen.

 

Der Arbeitsprozess für die  interkommunale Kulturentwicklungsplanung  gliedert sich in zwei Phasen.

In der 1. Phase soll eine Bestandserhebung und –analyse  erarbeitet werden. Wesentlicher Inhalt ist dabei die Aktivitäten aller im Kulturbereich tätigen Aktiven  (Städte und Gemeinden, Kulturinitiativen und -vereine, Kultureinrichtungen, Künstler und Kunsthandwerker sowie ehrenamtlich im Kulturleben  tätige Menschen) zu erfassen und die besonderen Stärken und der Defizite zu ermitteln. 

Auf dieser Informationsbasis sollen  in der 2. Phase eine Vision, Leitlinien und Ziele  sowie die Umsetzung konkreter Maßnahmen erarbeitet werden. Die 2. Phase wird erst nach Abschluss der 1. Phase beauftragt werden, wenn die Ergebnisse zu wichtigen  Fragestellungen und Möglichkeiten regionaler Kulturarbeit ergeben haben.  Schon die Ergebnisse der 1. Phase werden wichtige Informationen und Anregungen ( z.B.  für Projektanträge der Regionale 2022 ) schaffen.

 

Die Ergebnisse der Onlinebefragung werden auch auf die einzelne Kommune hin ausgewertet werden, so dass Sie auch wichtige Informationen und Anregungen für Kulturleben vor Ort erhalten werden.